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www.digitalroadmap.gv.at

630 TeilnehmerInnen
2232 Kommentare
8021 Stimmen

Digital Roadmap Austria

Status: Geschlossen

Sichtbarkeit: Öffentlich  

Autor: Digital Roadmap

Endet am: 31.03.2016

Die Online-Diskussion ist abgeschlossen. Vom 18. Februar bis 31. März 2016 konnten Bürgerinnen, Bürger und Organisationen an der Digital Roadmap Austria mitarbeiten. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und Ihre wertvollen Beiträge zur Weiterentwicklung der Digital Roadmap Austria.

Jetzt geht es in die nächste Phase: Aufbauend auf den Beiträgen der Online-Konsultation wird die Digital Roadmap Austria fertig gestellt. Die Bewertung und Einarbeitung von Ergebnissen des Konsultationsprozesses spielt daher im weiteren Entstehungsprozess eine wichtige Rolle, an dessen Ende die Regierung die Digital Roadmap Austria, die digitale Strategie für die Republik Österreich, beschließen wird.

 
133

▪ IKT-Fachkräfteausbildung, Intensivierung beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen, Qualifikationen generell stärken – insbesondere in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) (auch im Kap. Arbeit)

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17 Stimmen
 
134

Die Digitalisierung eröffnet Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen gänzlich neue Chancen der Interaktion und führt zur Entstehung neuer Produkte und Geschäftsmodelle.

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19 Stimmen

A Betroffenheit nach Auswirkungen und auf Sektoren

 
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Vom digitalen Wandel sind grundsätzlich alle Bereiche der Wirtschaft direkt oder indirekt beeinflusst. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten zur IKT-Nutzung einerseits und andererseits der Möglichkeiten eigene IKT-Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, werden die einzelnen Berufe, Geschäftsfelder, Branchen und Sektoren in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sein. An dieser Stelle kann daher nur ein grober Überblick wiedergegeben werden.

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13 Stimmen

a Land- und Forstwirtschaft (Primärsektor)

 
136

Die Digitalisierung führt mittels Daten und Vernetzung zur besseren vertikalen und horizontalen Integration in der Landwirtschaft, schafft automatische Ursache-Wirkung-Lösungen, strebt Logistik/Raum-Optimierungen an und mündet in exakteres Wissen über Produktions-, Absatz- und Lagermengen sowie über (potentielle) Ernte- und Nachfragevolumen. Folglich werden Effizienz, Effektivität und Produktivität sowie (Lebensmittel-) Qualität erhöht, wobei die Datenverfügungsgewalt und die Datensicherheit bei der Entwicklung zu berücksichtigen sind.

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14 Stimmen
 
137

Es besteht die Möglichkeit, durch den Zugang zu Wettervorhersagen oder zu Informationen über neue Anbaumethoden, Saatgut und Schädlingsbekämpfung (z.B. über das Internet) die Produktivität in der Landwirtschaft zu steigern („Smart Farming“).

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15 Stimmen
 
138

Der Einsatz von Drohnen bietet die Möglichkeit, landwirtschaftliche Flächen aus der Vogelperspektive zu begutachten und die Bewässerung oder den Einsatz von Dünger je nach Bedarf durchzuführen. Aspekte der Cyber-Sicherheit sind hier besonders zu berücksichtigen.

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13 Stimmen

Maßnahmen:

 
139

▪ Verfügbarkeit der Breitbandversorgung im ländlichen Raum auf Festnetz und mobil rasch sichern. (auch im Kap. Infrastruktur)

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28 Stimmen
 
140

▪ Schaffung von einheitlichen Datenstandards für fahrerlose Maschinen und für Erntemengen/Lebensmittel-Logistik.

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141

▪ Verfügbarkeit von Daten aus fahrerlosen/smarten Maschinen für den Inhaber sichern.

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b Produzierender Sektor (Sekundärsektor)

 
142

Mit dem Konzept „Digitale Wirtschaft“ bzw. „Industrie 4.0“ reagieren Unternehmen auf die Möglichkeit, die herkömmlichen Fertigungsprozesse und die dazugehörigen Geschäftsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit den revolutionierenden neuen Erkenntnissen der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie des Internets miteinander zu verknüpfen. Das „Internet of Things“ ist im Entstehen.

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16 Stimmen
 
143

Die dadurch ermöglichte Individualisierung und Flexibilisierung in der Produktion bieten neue Geschäftschancen für bestehende sowie für neue Anbieter (insbesondere im Zulieferbereich) aber auch eine Ausweitung bestehender Geschäftsfelder z.B.: im Dienstleistungsbereich bei Service, Wartung, Montage und Ersatzteile, etc. Neue Geschäftschancen (insbesondere für KMU) werden auch bei der Umsetzung der digitalen Produktion entstehen. Diese Möglichkeiten und eine unterstützende aktive Technologie- und Wirtschaftspolitik sollten positive Beiträge zur Beschäftigungsentwicklung liefern. Die damit verbundenen Herausforderungen für die produzierende heimische Industrie sowie andockende KMUs, wie beispielweise Fragen der Datensouveränität, d.h die Beherrschung der IT-Prozesse und die damit verbundene Handlungsautonomie und Freiheitsgrade, sowie die Vermeidung von strategischen Abhängigkeiten gegenüber internationalen Schlüsselprovidern sind dabei zentral.

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12 Stimmen
 
144

Auf der anderen Seite werden die durch die Digitalisierung und weitere Automatisierung erwarteten Steigerungen bei der Arbeitsproduktivität auch zu einem Verlust an Arbeitsstunden und gleichzeitig zu einem Bedarf an gänzlich neuen Berufsfelder und Qualifikationen führen. Ein früher Fokus auf entsprechend adapierterte Aus- und Weiterbildungsanforderungen wird damit essentiell. Eine Verlagerung in neue und andere Geschäftsmodelle und Beschäftigungsformen erfordert auch eine Diskussion hinsichtlich der Finanzierung der öffentlichen Sicherungssysteme. Die Geschäftsmodelle der Gewerbe und Handwerksbetriebe ändern sich durch die Digitalisierung deutlich. Dies reicht von den Gesundheitsberufen (3D-Herstellung von Zahnersatz, Produktion und Versand via Plattformen, Online-Beratungen für Hörgeräte) über die Haustechnik (Online-Fixangebote) bis hin zu allen Ausbaugewerben. Im Baubereich geht es einerseits um den Datenaustausch zu Behörden und öffentlichen Auftraggebern, wobei in der öffentlichen Auftragsvergabe einheitliche Plattformoberflächen notwendig sind. Andererseits geht es um eine Unternehmensvernetzung von der Planung bis zu den Ausbaugewerken („Building Information Modelling“).

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12 Stimmen
 
145

Qualität und Service müssen in den digitalen Medien sichtbar werden: Dadurch können neue Märkte erschlossen und Kundinnen und Kunden gewonnen werden. Ändern werden sich dabei nicht nur Vertriebs- und Servicewege, sondern auch innerbetriebliche Prozesse (elektronische Auftragsabwicklung, Vergabe, Rechnungswesen, Lagerführung) sowie die Berufsbilder die zu evaluieren und den neuen Anforderungen entsprechend anzupassen sind.

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12 Stimmen

Maßnahmen:

 
146

▪ Schaffung von einheitlichen Plattformoberflächen für die öffentliche Auftrags-vergabe.

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19 Stimmen
 
147

▪ Ausbau der Andockfähigkeit von KMUs an größere (digitalisierte) Unternehmen

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15 Stimmen